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die Gedanken waren frei...

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M&M -- Mathe machen

Lesen, Schreiben, Rechnen -- das sind Kulturtechniken, die heutzutage leider immer mehr durch den Daumen auf dem Smartphone oder Verlagerung des eigenen Kopfes in die Cloud abgelöst werden. Aber in einem wissenschaftlichen Studium oder spätestens in einem anspruchsvollen Berufsleben -- auch ohne Studium --, vielleicht aber auch nur beim Bedienen des Fahrkartenautomaten im Alltag, stellt sich der nachhaltige Wert ebendieser heraus. Fahrkartenautomaten u.v.m. sind eben doch nicht so intuitiv und ergonomisch bedienbar, wie wir das erwarten und uns wünschen würden -- wohl aber oft angepriesen wird.

Daher: werde aktiv!
Schule Deinen mathematischen Geist!

Nicht gleich mit dem Besuch von Fachvorlesungen. Sondern mit der Wiederholung und/oder Erweiterung Deines Schulwissens. Der Name des Angebots https://www.unterricht.de/ spricht dabei für sich. Etwas multimedialer wird es bei Prof. Dr. Jörn Loviscach mit seiner Sammlung an Videos, ergänzt um Kontrollfragen. Und da das Schauen von Videos ja ach so angenehm ist -- das Mitdenken nicht vergessen(!) -- gibt es bei Prof. Dr. Christian Spannagel besondere Schmankerl.

Keine Übung ohne Überprüfung...
Entweder beim Online Mathematik Brückenkurs OMB+ oder beim VE&MINT Onlinekurs Mathematik: beide Angebote bieten eine Kombination aus Lernen, Nachschlagen und Überprüfen.

Jetzt kannst auch Du über die Gauss Facts lachen. :-)


High Five -- oder Hi-Fi

Auch mal 5'e gerade sein lassen? Wer Musik hört, steht -- wie so oft -- vor dieser Entscheidung: ein wahres emotionales Erleben zuzulassen oder keine Kompromisse hinsichtlich der Qualität einzugehen.

Auch ich selbst habe hier manchmal die Qual der Wahl. Persönlich habe ich weder ein besonders geschultes (noch physiologisch gut gestelltes) Gehör, noch verfüge ich über großes Wissen an Musiktheorie oder habe Takt und Rhythmus im Blut. Aber mal möchte ich Studio Alben (von CD oder HDD bzw. USB oder LAN bzw. W-LAN) qualitativ hochwertig abhören. Und andere Male gebe ich mich der Stimmung von eindrucksvollen Live-Konzerten hin.

Wer nun etwas über Audio-Technik lernen möchte, der darf gerne weiter lesen.
Wer sich selbst für einen besonders audiophilen Hörer hält, der sollte weiter lesen.

Im weiten Süden von Hamburg, in Österreich, weilt David Messinger. Er verfügt über einige Expertise an Audio-Technik sowie Elektronik und Elektrotechnik Kenntnisse. So hat er früher besonders hochwertige Aktiv-Lautsprecher gebaut, die er mit ausgefeilter integrierter Regelungstechnik ausgestattet hat.

Mittlerweile verdingt er sich nicht mehr mit dem Bau und Vertrieb seiner Lautsprecher. Aber seine Homepage ist noch aktiv. Dort finden Interessierte sowie Unkundige und Besserwisser so einiges an Wissen, Hinweisen und Ratschlägen.

Und wer nun denkt, er könne nicht nur gut lesen, sondern auch gut hören -- der möge sich hier beim High Fidelity Test von Tidal versuchen. Dann mag jeder selbst entscheiden, ob er in Zukunft sein Geld lieber für Technik zu Hause oder den Besuch von Live-Konzerten ausgibt.


Jup-y/i-ter, der Bringer der Fröhlichkeit

Ich selbst mag Mars, den Kriegsbringer aus Gustav Holsts Planeten für seine an den Imperial March erinnernde Gewaltigkeit noch etwas mehr als die beschwingte Fröhlichkeit von Holsts Jupiter.

Beim Lesen eines Artikels in der iX habe ich mich an den universitären Einsatz von IPython zurück erinnert. IPython ist quasi eine moderne IDE für und unter Python, welches heutzutage recht beliebt ist für seine konsequente und augenfreundliche Programmierfreundlichkeit wie auch seine unzähligen Möglichkeiten an Erweiterungen (Plattformen, Einbindung weiterer Sprachen, vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, ...).

Project Jupyter oder kurz Jupyter geht noch einen Schritt weiter und erweitert die ursprüngliche Mächtigkeit. So stehen nun eine von IPython bekannte Umgebung zur Verfügung, es können aber vielfältige Varianten an Kernel genutzt werden. Neben Python selbst z.B. auch das für Statistik, Stochastik und Datenbearbeitung bekannte R oder die an Matlab angelehnte Sprache Julia, die sich trotz ihrer Jugendlichkeit großer Beliebtheit in Mathematik und Ingenieurswissenschaften erfreut -- und etliche weitere.

Die Umgebung selbst bietet ein interaktives Arbeiten: im professionellen Produktiveinsatz genauso wie im Bildungssektor. So können Im- und Export von Daten sowie ihre Manipulation und graphische Veranschaulichung stattfinden. Und mit eingebetteten Begleittexten oder gar Aufgabenstellungen ergibt sich schnell ein interaktives Skript, das weit mächtiger und unterhaltsamer als ein gewöhnliches herkömmliches Lehrbuch ist.

Viel Spaß beim Ausprobieren und erfolgreichen Arbeiten!


mmh... Choco!

Choco schmeckt gut, Choco tut gut -- Dir, und Deinem Windows PC/Notebook.

Wenn Du ein Linux-System hättest, müsstest Du Dich um Updates Deiner installierten Programme kaum kümmern. Unter Linux läuft die Software-Verwaltung über Management-Systeme und Software-Repositories. Innerhalb des Management-Systems bindest Du (zumeist offizielle, aber manchmal auch inoffizielle möglich) Repositories, d.h. Verzeichnisse mit Metadaten über verfügbare Programme, ein. Dann suchst Du Deine Lieblingsprogramme aus, installierst sie, und das Management-Programm kümmert sich fortan um die Updates - einfach so.

Diese Funktionalität gibt es (mittlerweile) auch für Windows. Z.B. als Enterprise-Lösungen. Für uns rein privat kommt so etwas eher nicht in Frage. Aber es gibt die OpenSourceSoftware Alternative Chocolatey, kurz choco.

Chocolatey muss einmalig über einen (zugegebenermaßen etwas kryptischen) Kommandostring installiert werden:
@powershell -NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -Command "iex ((new-object net.webclient).DownloadString('https://chocolatey.org/install.ps1'))" && SET PATH=%PATH%;%ALLUSERSPROFILE%\chocolatey\bin
innerhalb eines CMD mit Admin-Rechten, oder
iex ((new-object net.webclient).DownloadString('https://chocolatey.org/install.ps1'))
innerhalb einer Powershell mit Admin-Rechten.

Danach kannst Du einzelne Programme - Deine Lieblingssoftware - per choco upgrade <Programm> oder kurz cup <Programm> updaten. Oder alle Deiner vorher per Chocolatey installierten Programme über cup all. I.d.R erfolgen jeweils ein paar Bestätigungsabfragen (nach dem Muster "Möchtest Du dies wirklich?"). Diese können mit einem zusätzlichen -y automatisch bestätigt werden. Also z.B. cup -y <Programm> oder cup -y all. Sollte ein Programm beim Aufruf von cup noch nicht per Chocolatey worden installiert sein, geschieht dies automatisch initial.

Wenn Du Dir meine Bookmarks/Lesezeichen anschaust, erkennst Du, welche Software ich persönlich empfehlenswert finde und/oder selbst nutze. Du willst also ohne großen Aufwand Dein Windows-System aktuell halten: nutze Chocolatey!


Wild Duck - here, there... where?

Bin ich eine Wild Duck? Gunter Dueck jedenfalls! Eins meiner großen Vorbilder... Nicht, dass ich ihn vergöttere -- aber ich schätze ihn sehr.

Er kann denken. Er tut es. Erfolgreicher als ich.
Und darüber reden. Auch das tut er. Auch erfolgreicher als ich.
Aber ich kann und möchte lernen. :-)

Was man von GD so lernen kann, findet sich hier. Seine Bücher sind Schmökerkram, seine Kolumne(-n) anregend und kurzweilig, und wer Science Slam mag, wird seine Vorträge wahrscheinlich auch mögen.

Vergangenheit: gestern.
Zukunft: für GD teilweise Gegenwart.
Probleme: erkennen.
Lösungen: nennen.
Nur, dass die meisten dafür GD nicht einen Spinner nennen - höchstens Wild Duck. :-)


my blog. me = gunnersson = Gunner Gewiß, de_DE.
Started in the past.